Kufgem Journal Nr. 35 | September 2026

20 VOLLSTÄNDIG DIGITALE BAUVERFAHREN Ein Bauverfahren beginnt lange vor dem Bescheid. Unterlagen werden erstellt, ergänzt und nachgereicht, Rückfragen beantwortet und zahlreiche Dokumente zwischen allen Beteiligten und der Gemeinde ausgetauscht. Gerade diese Zusammenarbeit entscheidet häufig darüber, wie schnell, transparent und effizient ein Verfahren abgewickelt werden kann. Mit der digitalen Baueinreichung entsteht erstmals ein durchgängiger digitaler Prozess. Statt Papierunterlagen, E-Mails oder persönlicher Wege erfolgt die Zusammenarbeit zwischen Bauwerbenden, Planenden und den Gemeinden strukturiert, nachvollziehbar und sicher. „Die eigentliche Innovation ist nicht die Einreichung selbst, sondern die durchgängige Zusammenarbeit. Alle Beteiligten greifen auf denselben Informationsstand zu und können sicher miteinander kommunizieren“, erklärt Kufgem DMS-Expertin Tanja Braunschmid. GEMEINSAMER INFORMATIONSSTAND FÜR ALLE Die Gemeinde stellt das digitale Formular online zur Verfügung. Bauwerbende füllen dieses aus und übermitteln alle erforderlichen Unterlagen direkt an die Gemeinde. Die Daten werden in k5|Next_Verfahren übernommen. Rückfragen, Nachreichungen und Dokumente lassen sich so während des gesamten Verfahrensverlaufs sicher und medienbruchfrei austauschen – bis hin zur digitalen Zustellung des Bescheids. So entsteht ein durchgängiger digitaler Prozess, von der Antragstellung bis zum Abschluss des Verfahrens. Bürgerinnen und Bürger behalten jederzeit den Überblick über den aktuellen Bearbeitungsstand und können erforderliche Unterlagen einfach online nachreichen. Gemeinden profitieren gleichzeitig von vollständigen Unterlagen, strukturierten Abläufen und einer rechtssicheren Dokumentation aller Verfahrensschritte. DIGITALER BÜRGERSERVICE MIT SYSTEM Die digitale Baueinreichung ist vollständig in Mein Amt und k5|Next_Verfahren integriert. Dadurch bleiben alle Verfahrensschritte, Dokumente und Nachrichten zentral an einem Ort verfügbar. Auch Planende und weitere Beteiligte können Unterlagen sicher bereitstellen und direkt in den Verfahrensablauf einbringen. „Die digitale Baueinreichung erweitert den Bürgerservice um einen komfortablen digitalen Weg. Wer sein Bauansuchen weiterhin in Papierform einreichen möchte, kann das selbstverständlich auch künftig tun. Bürgerinnen und Bürger entscheiden selbst, welchen Weg sie nutzen möchten“, erklärt Tanja Braunschmid. DIE VORTEILE AUF EINEN BLICK Für Bürger*innen • Bauansuchen bequem online einreichen • Sicherer Datenaustausch über Mein Amt • Aktueller Verfahrensstand jederzeit einsehbar • Unterlagen einfach digital nachreichen • Weniger Wege und schnellere Kommunikation Für Gemeinden • Strukturierte und vollständige Bauverfahren • Weniger Medienbrüche und manuelle Arbeitsschritte • Durchgängige digitale Kommunikation • Rechtssichere Dokumentation aller Verfahrensschritte • Nahtlose Integration in k5|Next_Verfahren und Mein Amt ONLINE EINREICHEN UND EINFACH ANS ZIEL „VON DER ANTRAGSTELLUNG BIS ZUM BESCHEID: EIN DURCHGÄNGIGES DIGITALES BAUVERFAHREN UNTERSTÜTZT DIE GEMEINDEN UND SORGT FÜR KLARHEIT UND EFFIZIENZ IM VERFAHRENSALLTAG.” Tanja Braunschmid, Kufgem DMS-Expertin

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