07. März 2019

Office-Dokumente mit Makros - eine unterschätzte Gefahr


Makros in nicht vertrauenswürdigen Office-Dokumenten können zur Gefahr werden und nichtsahnend den Computer einer Virenattacke aussetzen.

Sie sind Teil unseres Büroalltags: Office-Dokumente gehören zum Standard auf unseren Computern. Doch in unbekannten Dokumenten kann es auch zu unliebsamen Überraschungen kommen.

Kaum bekannt sind die Möglichkeiten sogenannter Makros in diesen Dokumenten, die gedacht sind, um vordefinierte Schritte automatisch ablaufen zu lassen. Diese Makros bergen ein großes Sicherheitsrisiko:  Sie werden oft zum Einschleusen von Schadsoftware und Viren genutzt.

Daher gibt es in Office eine Warnung, um das Ausführen von Makros zu unterbinden:  


 
Viele Anwender nehmen diese Warnung nicht ernst und klicken auf „Bearbeitung aktivieren“. Zuletzt wurden viele Word-Bewerbungen mit diesen Viren versendet. Christian Steindl vom Kufgem Security Response-Team informiert über die Folgen:

„Das Makro wird aktiv und lädt aus dem Internet eine Schadsoftware auf den Computer. Im Falle eines Verschlüsselungstrojaners werden die Dateien auf dem Computer verschlüsselt und man hat keinen Zugriff mehr darauf.“

 
Unser Tipp:

Klicken Sie „Bearbeitung aktivieren“ nur bei Dokumenten, bei denen Sie sich über die Herkunft absolut sicher sind (z. B. Sie erwarten die Datei). Sollte es für die Bearbeitung der Daten nicht notwendig sein, aktivieren Sie diese Funktion überhaupt nicht. Nehmen Sie digitale Bewerbungsunterlagen nur als PDF entgegen. Bitten Sie Bewerber, Dokumente als PDF zuzusenden. Diese Funktion steht in allen Microsoft Office-Dokumenten zur Option: Unter „Datei“ – „Als Adobe PDF“ speichern.

Hinweis: Auch PDF-Dateien sind nicht zu 100 Prozent vor Schadsoftware gefeit. Das Risiko gegenüber Office Dokumenten ist jedoch erheblich geringer.

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