19. November 2018

Elf Gemeinden machen gemeinsame Sache

Osttiroler Gemeinden arbeiten zusammen

Bgm. Ludwig Pedarnig (Gemeinde Schlaiten), die beiden Juristinnen Mag. Andrea Weis und Mag. Dr. Alexandra Thaler-Gollmitzer, Bgm. Bernhard Schneider, MBA (Gemeinde Assling) und Kufgem-Mitarbeiter Daniel Kirchmair.
Kufgem unterstützt die beiden Juristinnen Alexandra Thaler-Gollmitzer und Andrea Weis vom Kommunalmanagement Center Osttirol mit den entsprechenden Softwarelösungen.

Die elft Gemeinden Abfaltersbach, Assling, Gaimberg, Iselsberg-Stronach, Kartitsch, Nikolsdorf, Oberlienz, Obertilliach, Prägraten, Schlaiten und St. Johann i. W. setzen auf eine verstärkte Zusammenarbeit, ohne dabei ihre Autonomie zu verlieren.

So werden die politischen Steuerungsfunktionen und Entscheidungen in den einzelnen Gemeinden belassen, strukturierte Prozesse werden jedoch an das „Kommunal Management Center Osttirol“ (kurz KMCO) übertragen, einer neu gegründeten Verwaltungsgemeinschaft mit Sitz in Assling.

Vorrangig wird das KMCO einzelne Aufgaben der jeweiligen Bauverwaltungen übernehmen. Der Bürgermeister bleibt jedoch Baubehörde erster Instanz. Die beiden Bausachverständigen des Gemeindeverbandes arbeiten in ihrer bisherigen Funktion nach wie vor auch für die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft. Zwei Juristinnen, die die Bauangelegenheiten der zwölf Mitglieder übernehmen, arbeiten in Lienz. Dadurch wird der Bürgerservice im Baugenehmigungsverfahren jederzeit gewährleistet und durch ein einheitliches Handeln wird im Bezirk ein hohes Maß an Homogenität erreicht.

Die wesentliche Zielsetzung des Projekts besteht:

  • in der Qualitätssicherung und Erhöhung der Rechtssicherheit in Bauverfahren
  • in der vereinfachten Abwicklung von Bauverfahren
  • in der Nutzung von Synergien
  • in der Entlastung der Gemeindeämter als örtliche Bauämter
  • im Ausbau der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit.

Kufgem unterstützt die Gemeinden mit den passenden Softwarelösungen, damit die Abwicklung über die verteilten Standorte hinweg reibungslos funktioniert. Die Mitarbeiterinnen im KMCO greifen gesichert auf die jeweiligen Daten der Gemeinde zu und erledigen die notwendigen Prozesse und Aufgaben.

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