19. März 2020

Cyberkriminelle nutzen das Thema Corona

Auch im Homeoffice ist man vor Cyberkriminellen nicht sicher


Unsere Sicherheitstipps fürs Homeoffice

Um die Verbreitung von COVID-19 einzudämmen, ermöglichen viele Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Arbeit im Homeoffice. Dieses Arbeitsumfeld ist für viele Menschen neu und ungewohnt. Cyberkriminelle haben das rasch erkannt und versuchen die aktuelle Situation auszunutzen. Unter dem Decknamen „Corona“ versuchen sie mit dubiosen Methoden an Ihre Passwörter und Informationen zu gelangen.

Um dies zu verhindern, empfehlen wir im Homeoffice unbedingt folgende Sicherheitsgrundsätze beachten:

  • Skeptisch sein bei ungewöhnlichen Aufforderungen
    Geben Sie niemals Passwörter oder persönliche Daten einfach weiter.
  • Die Richtigkeit von Änderungen überprüfen
    Klären Sie Unklarheiten unbedingt im telefonischen Kontakt ab.
  • Zugangsdaten nur auf „sicheren“ Webseiten eingeben
    "https://" in der Adresszeile steht für eine verschlüsselte Datenübertragung. Web-Browser weisen auf diese Sicherheitsmerkmale hin (grünes Schloss, Haken...).
  • Schreibweise von Web-Adressen beachten
    Es wird empfohlen auch „bekannte Adressen“ nur händisch im Browser einzufügen. Web-Links nicht direkt im E-Mail aufrufen.
  • Immer die komplette E-Mail-Adresse überprüfen
    Achten Sie darauf, dass der Namens-Teil, als auch die angeführte Domäne hinter dem @, dem Anbieter entsprechen, der Ihnen bekannt ist.
  • Bei missbräuchlichem Zugriff sofort Maßnahmen ergreifen
    Informieren Sie sofort die zuständige IT-Abteilung und ändern Sie Ihre Passwörter.

Details zu diesen Tipps und weiter Informationen finden Sie unter: www.bmi.gv.at

Quelle: Redaktion Bundesministerium: „Cybercrime“