Das Rad muss nicht von jeder Gemeinde neu erfunden werden...
- Erstellt am Donnerstag, 07. Juni 2012 01:00
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Jede Gemeinde hat im Grunde dieselben Vorgänge und Tätigkeiten, die sie auf ihre eigene Weise löst. Somit werden viele verschiedene Lösungswege für ein und dasselbe „Problem“ erschaffen. Die Frage, die sich stellt: „Wozu viele verschiedene, möglicherweise unrunde Räder erfinden, wenn ein Einziges, gut Durchdachtes, völlig ausreicht?“
An der Entwicklung dieses einen, bestens optimierten Rades arbeitet das Team des E-Gov-Projektes um Gerhard Muigg: „E-Gov ist nicht – wie viele glauben – nur ein zur Verfügung stellen verschiedener Softwareprodukte. E-Gov ist eine Denk- und Arbeitsweise, welche die internen Abläufe optimal gestaltet. Und zwar im Sinne eines möglichst kurzen Erledigungswegs unter Berücksichtigung der nötigen Rechtssicherheit.“ Ausgewählte Schwerpunkte bzw. Tätigkeiten der Gemeindeverwaltung wurden in Arbeitsgruppen diskutiert und gemeinsam analysiert. „Außerdem wurden in jenen Bereichen, in denen diese optimierten Abläufe auch in Anwendungen integriert werden können, steht Kufgem als treibende Kraft hinter der Entwicklung der nötigen Programme und Anpassungen“, berichtet Kufgem-Prokurist und Projektmitglied Hansjörg Recla.
Unter insgesamt 43 Gemeinden hat auch Mag. Susanne Friedl-Frischmann, Amtsleiterin der Gemeinde Ellmau, dieses Rad schon ins Rollen gebracht: „Der primäre Grund für die Gemeinde Ellmau teilzunehmen war, unsere an und für sich schon sehr guten Arbeitsabläufe in der Gemeinde an jenen von E-Gov zu messen. Unser Interesse lag daran, in unserer Gemeinde einfacher und schlussendlich auch kostengünstiger arbeiten zu können.“
„Schlussendlich kommt eine effiziente Gemeindeverwaltung mit E-Gov unseren Gemeindebürgerinnen zu Gute“, ist die Ellmauer Amtsleiterin überzeugt. „Mit der Unterstützung von Kufgem war sowohl die Einführung neuer Programme, als auch die Nutzung bei der täglichen Arbeit problemlos möglich.“
Die Teilnahme am Projekt „E-Gov – die elektronische Verwaltung“ gestaltet sich einfach und unkompliziert
Die erste Kontaktaufnahme erfolgt über Arno Abler. Er setzt sich mit der Gemeinde in Verbindung und erläutert gemeinsam mit Bürgermeister und Amtsleiter die Ziele.
Im Anschluss wird die Gemeinde besucht und gemeinsam mit der Gemeindeführung die Einführung von E-Gov und dessen Programmen und Vorgehensweisen geklärt.
In der Regel wird zuerst Easy Documents, kurz Easy - ein wesentlicher Bestandteil der E-Gov Strategie - in der Gemeinde eingeführt. Easy stellt in der Gemeinde die zentrale Drehscheibe für die Dokumentenverwaltung dar. Anfragen der Bürger, die zum Beispiel über die ebenfalls in E-Gov zur Verfügung gestellten Online-Formulare, werden entgegengenommen und je nach Verfahren an die zur Weiterverarbeitung nötigen Programme weitergeleitet.
Im Rahmen der Easy-Schulung und an den darauffolgenden „Kümmerertagen“, die vor Ort in der Gemeinde stattfinden, unterstützt Kufgem die Mitarbeiter bei ihren ersten Arbeitstagen mit dem „elektronischen Akt“.
In einem weiteren Schritt werden die anderen Programme, die den Gemeinden im Rahmen von E-Gov zur Verfügung gestellt werden, geschult. Zu diesen Programmen zählen neben Easy Documents auch der Formularserver, Duale Zustellung und Amtssignatur, sowie Session, Bürgerservice und diverse Schnittstellen zu anderen Gemeindeprogrammen.
Kontakt |
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Mag. (FH) Muigg Gerhard
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