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Scareware: Wie Cyberkriminelle die Angst vor Viren ausnutzen

SymbolbildBei Scareware handelt es sich um Software, welche darauf ausgelegt ist, Computerbenutzer zu verunsichern oder zu verängstigen. Der Begriff ist ein englisches Kofferwort aus scare (Schrecken) und Software. Es handelt sich um eine automatisierte Form der zwischenmenschlichen Beeinflussung mit dem Ziel, unberechtigt an Informationen oder technische Infrastrukturen zu gelangen. Fällt das Opfer auf den Trick herein und glaubt sich bedroht, so wird ihm häufig gegen Bezahlung eine Beseitigung der nicht vorhandenen Gefahr angeboten. In anderen Fällen soll das Opfer durch den Glauben an einen erfolgreichen Angriff zu Handlungen verleitet werden, welche den tatsächlichen Angriff erst ermöglichen.

Beispiele:

  •  Eine als kostenloses Antivirenprogramm verteilte Scareware meldet dem Benutzer zahlreiche gefährliche Infektionen, welche aber nicht vorhanden sind. Eine Bereinigung des Computers wird gegen Bezahlung angeboten. Zahlt das Opfer, werden die Warnungen einfach abgeschaltet.
  •  Eine Anzeige oder Animation in einer Webseite gaukelt dem Benutzer vor, sein Computer sei Opfer eines Hacking-Angriffs geworden. Die angebotene Abwehrmaßnahme ist allerdings ein Trojanisches Pferd, welches den tatsächlichen Angriff darstellt.

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